Die CO²-Reduktion kann Gegenwart werden. Zweifel Vergangenheit.

Die CO²-Reduktion kann Gegenwart werden. Zweifel Vergangenheit.

Längst hat die Notwendigkeit einer umfassenden und nachhaltigen CO²-Reduktion seinen festen Platz in unserem Bewusstsein eingenommen. Seit vielen Jahren wiederholt sich die Thematik geradezu gebetsmühlenartig in der öffentlichen Wahrnehmung. Maßnahmen werden auf Grund des öffentlichen Drucks von den politischen Entscheidungsträgern auf den Weg gebracht und tragen bereits erste Früchte.

Ist es also an der Zeit sich zurückzulehnen und mit einem Gefühl der Zufriedenheit zu beobachten, wie diese Entwicklung ihren Lauf nimmt?! Mitnichten!

Die Zahlen sprechen bedauerlicherweise eine andere Sprache. Und diese ist umso deutlicher. Der CO²-Ausstoß nahm im Jahre 2010 das unglaublich Ausmaß von 33,5 Billionen Tonnen an. Dies verdeutlicht den Umstand, dass das Niveau der CO²-Emission um sechs Prozent zunahm! Der Grund sind im Besonderen die Volkswirtschaften der sogenannten BRICs und im Allgemeinen die wachsende Weltwirtschaft. Zu den BRICs zählen die zu Industrienationen aufstrebenden Länder Brasilien, Russland, Indien und China, die vor allem den geradezu unstillbaren Energiehunger Ihrer Schwerindustrien und der nach Wohlstand lechzenden Bevölkerung derzeit hauptsächlich durch die massive Verbrennung fossiler Brennstoffe bewältigen können.

Kein Grund ist diese Entwicklung bezüglich des persönlichen Engagements für eine grünere Zukunft die Segel zu streichen. Denn hierzulande tragen die Bemühungen erste zarte Früchte. Im Vergleich zum Krisenjahr 2009 gemessen stieg zwar der Ausstoß der Treibhausgase um 2,7 Prozent. Jedoch sank 2009 im Vergleich zu 2008 die Emission Krisen bedingt um 6,6 Prozent, weshalb unterm Strich ein dickes, positives Minus von vier Prozent resultiert. Relevanz für die Zahlen von 2010 besitzt somit vor allem das Vergleichsjahr 2008. Und dieser bescheinigt den Maßnahmen und Bemühungen der CO²-Reduktion ihre Wirkung, Berechtigung und Notwendigkeit.

Das Zustandekommen des Kyoto-Protokolls 1997 stellte einen Meilenstein der CO²-Reduktion als artikulierte Absichtserklärung dar. Bis heute haben nahezu alle Nationen des Erdballs das Protokoll ratifiziert. Prominente Ausnahmen bilden die USA oder auch Kanada, dass dem Beitritt den Rücktritt folgen lies. Alle anderen Länder formulierten als gemeinsames Ziel die CO²-Reduktion der emittierten Treibhausgase um 5,2 Prozent zu den Referenzwerten von 1990. Die EU setzte eine höhere Latte der Verpflichtung an. Acht Prozent definieren ihre Zielmarke, wobei es Unterscheide zwischen den Mitgliedstaaten gibt.

Deutschland verpflichtet sich gemäß den Richtlinien des Kyoto-Protokolls zu einer Reduktion der Emission der Treibhausgase um 21 Prozent im Zeitraum von 2008 bis spätestens 2012 zu realisieren. Bereits 2007 „unterschritt“ die BRD diesen Wert leicht und reduzierte den Ausstoß an Treibhausgasen um minus 21,3 Prozent. Zahlen, die Mut machen und Zuversicht vermitteln, dass das ratifizierte Protokoll kein Lippenbekenntnis darstellt. Zwar trugen externe Effekte, wie der kontinuierliche Abbau der Schwerindustrie der ehemaligen DDR als auch die Wirtschaftskrise 2009 zu diesem Resultat bei. Den Löwenanteil stellt jedoch das Bewusstsein und die Implementierung von Maßnahmen der CO²-Reduktion im Zuge des Kyoto-Protokolls dar.

Sehr plakativ belegen lässt sich diese CO²-Reduktion zudem anhand der absoluten Menge der Verminderung. 1990 emittiert die BRD noch 1256 Millionen Tonnen an CO²-Äquivalenten. Diese CO²-Äquivalente stellen eine Normierung der Treibhausgase auf ein Vergleichsmaß dar. Aus verständlichen Gründen werden diese auf ihre primäre Komponente – das Kohlenstoffdioxid (CO²) – normiert.
Die Tatsache, dass sich die Gesamtmenge von 1256 mio.t im Jahr 1990 auf 956 mio.t im Jahr 2007 reduzierte, bedarf keiner ausführlichen Erklärung. Zu offensichtlich offenbart diese Differenz die bereits erzielten Erfolge einer CO²-Reduktion – auch auf Grundlage der Richtlinien des Kyoto-Protokolls.

Die UN-Klimakonferenz von Durban im Dezember 2011 ist ein mahnendes Beispiel, dass all die positiven Entwicklungen auf tönernen Füßen stehen. Zwar wurde im Besonderen das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 bis 2 Grad zu limitieren, formuliert. En gros bilden die Beschlüsse der UN-Klimakonferenz von Durban allerdings sehr viel mehr Absichtserklärungen als verbindliche Verpflichtungen. Trotz der fragilen Ergebnisse der UN-Klimakonferenz von Durban ist das Kyoto-Protokoll der UN-Klimakonferenz von Kyoto längst kein Auslaufmodell, sondern bei einem entsprechendem Engagement von Seiten der Vertragsstaaten ein Erfolgsmodell.

Das deutsche Engagement könnte eine Vorbildfunktion einnehmen. Auf Grund der technologisch, wirtschaftlich und politisch hervorragenden Reputation der Bundesrepublik könnte dieses den Stein des Anstoßes für Bemühungen anderer Nationen oder eine Animation, bereits eingeschlagene Wege fortzuschreiten, darstellen. Eine grüne Zukunft rechtfertigt dieses Engagement zweifelsohne.
… Die Pressemeldung zur CO²-Reduktion als PDF.
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